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Aktuelle News und Nachrichten zu Finanzen und Wirtschaft.
Krisenmanagement
Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Hotellerie wissen wir, dass unsere Branche gerade auf saisonale und konjunkturelle Schwankungen meist schnell und oft heftig reagiert. Wenn dann in Zeiten der Finanzkrise bei sinkenden Umsätzen der finanzielle Druck zunimmt, wird es für den Hotelier schwierig, Lösungen zu finden, die seinen Betrieb nicht in eine ernsthafte wirtschaftliche Krise führen.
Nicht am falschen Ende sparen
Wie können die Umsätze wieder gesteigert und wie können kurzfristig Kosten eingespart werden? Wer auf diese Fragen jetzt die falschen Entscheidungen trifft, läuft Gefahr, seine Situation noch zu verschlimmern.
Prüfen Sie in Krisenzeiten, ob Sie in diesen Bereichen Kosten einsparen können:
- Einkauf
- Energie
- Vertriebskosten
- Eigenverbrauch
- Löhne und Gehälter, Prämien
Werbebudget aufrecht erhalten
In den Bereichen Werbung und Verkauf sollten Sie als Hotelleitung nicht übereilt Kürzungen vornehmen, sondern vielmehr darüber nachdenken, wie Sie durch diese Marketinginstrumente Ihre Umsätze wieder steigern können. Wenn Sie wissen, wodurch genau Ihre Umsätze gesunken sind, können Sie als Hotelleitung Strategien, beispielsweise in Form einer intensiveren, gezielten Vermarktung oder Schaffung neuer Angebote entwickeln, die Sie über die Werbung und den Verkauf an Ihre Kunden bringen.
Ernsthafte Krisen müssen professionell gemanagt werden.
Wenn Sie als Hotelleitung feststellen, dass hinter Ihrem finanziellen Druck mehr als nur eine kurzfristige Krise steckt, sollten Sie direkt reagieren und sich professionelle Hilfe von außen holen. Doch Vorsicht: Informieren Sie sich vorab bei der IHA, beim DEHOGA oder Ihrer IHK über Berater, die sich in der Hotellerie wirklich auskennen und deren Honorare leistungsgerecht sind.
Auf www.hotelleitung.org finden Sie einige Empfehlungen für professionell arbeitende Unternehmensberatungen speziell für die mittelständische Hotellerie.
Der Blick von außen kann neue Möglichkeiten schaffen
Ein Berater kann Ihnen dabei helfen, Stärken und Schwächen Ihres Betriebs zu analysieren, Chancen besser zu erkennen und Lösungskonzepte zu erarbeiten. Er berät Sie auch in der so wichtigen Frage, wie Sie sich als Hotelleitung jetzt am besten gegenüber Kapitalgebern, Verpächtern und anderen Finanzpartnern verhalten, um kein Vertrauen zu verlieren.
Staatliche Förderung konzeptionneller Beratung
Um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen zu stützen und zu erhalten, fördert der Staat sogar, unter bestimmten Voraussetzungen, eine professionelle Unternehmensberatung in Krisenzeiten. Das aktuelle Förderprogramm sieht unter anderem folgende Unterstützung vor:
- Bei wirtschaftlichen Beratungen, aber auch Umweltschutzberatungen einen Zuschuss von 40 % der Beratungskosten, maximal jedoch 1.500 €
- Förderung durch einen Zuschuss zu den Beratungskosten in Form einer Anteilsfinanzierung
- Bei Existenzgründungs- oder Existenzaufbau-Beratungen einen Zuschuss von 50 % der Beratungskosten, maximal jedoch 1.500 €
Ausführliche Informationen zu diesen Förderprogrammen erhalten Sie bei unseren Berufsverbänden, bei der IHK oder in der Förder-Datenbank des Bundeswirtschaftsministeriums.
Mehr zum Thema Krisenmanagement in "Hotelleitung in der Praxis".


