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Ihre aktuelle Ausgabe vom 21.04.2008 |
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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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Hätten Sie das gedacht?
Eine Übernachtung im 3-Sterne-Hotel in Moskau ist im weltweiten Vergleich am teuersten (siehe auch eine Studie des Online-Portals www.hotels.de).
Durchschnittlich beträgt der Preis der russischen Hauptstadt pro Übernachtung im Einzelzimmer 163 Euro und liegt damit teilweise deutlich über dem Durchschnittspreis anderer Weltstädte.
Allein New York City kann Moskau mit durchschnittlich 159 Euro nicht überbieten.
Wer bis jetzt glaubte, dass gerade der Osten niedirge Preise biete, wird eines Besseren belehrt: Auch Warschau ist mit 87 Euro pro Nacht nicht gerade günstig! Tokio und Sydney hingegen sind mit rund 90 Euro pro Übernachtung im Einzelzimmer fast schon ein Schnäppchen.
Skandinavien wird hingegen seinem Ruf gerecht und findet sich mit seinen Städten Kopenhagen, Oslo, Stockholm und Helsinki unter den zehn teuersten Hotelmetropolen.
Über konkrete Zimmerpreise hat sich dagegen die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wohl noch keine Gedanken gemacht. Sie befindet sich gerade im Anfangsstadion ihrer Planung.
Aus Schloss Sankt Emmeram in Regensburg soll ein 5-Sterne-Hotel entstehen.
Dem Großprojekt mit Luxuszimmern und Wellnessbereich wurde vom Rat der Stadt Regensburg grundsätzlich zugestimmt.
Doch gerade bei Kunsthistorikern und Bürgern stößt das Vorhaben der Fürstin auf heftigen Widerstand, die einen Verlust historischer Substanz durch die erforderliche Entkernung und weltliche Nutzung des Gebäudes befürchten.
Wenn wir schon bei besonderen Hotelprojekten sind, dann gibt es aus Saudi-Arabien fast schon Revolutionäres zu berichten: In der Hauptstadt Riad hat ein Hotel nur für Frauen eröffnet, das mit 25 Zimmern und einem Wellness-Bereich ausgestattet ist.
Erst seit Anfang 2008 dürfen Frauen in dem konservativen Land ohne männliche Begleitung in Hotels absteigen. Und das scheint auch nur der Anfang einer Auflockerung der strengen Gesetze zu sein:
Bis Ende des Jahres sollen Frauen dann sogar Auto fahren dürfen. |
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Ihre

Tanja Wirtz Redakteurin von Hotelleitung aktuell |
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| Das sind Ihre Themen: |
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| Personal |
| * Führen und motivieren – ein Lächeln kann Wunder bewirken! |
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| Einkauf |
| * Bio in der Gastronomie – die Ökoküche der Zukunft |
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Führen und motivieren – ein Lächeln kann Wunder bewirken! |
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Unternehmensführung und Mitarbeitermotivation sind eine Kunst für sich:
Bei beiden müssen regelmäßig alte Denkmuster überprüft werden, um neue Wege gehen zu können. Gerade Betriebe der Zukunft funktionieren abteilungsübergreifend und ganzheitlich, mit klarer Zielsetzung, klaren Analysen und klarer Kommunikation.
Wichtig ist es, sich selbst zu verorten und zu positionieren. Hier kommt die Belegschaft ins Spiel, die nicht unter Druck stehen, sondern vielmehr positiv beeinflusst werden soll, sich engagiert im Job zu zeigen.
Mitarbeitermotivation muss demzufolge groß geschrieben werden: Sie sollen so geführt werden, dass sie immer ein Lächeln auf den Lippen haben.
Doch nur wer seinen Beruf liebt, kann dies nach außen ausstrahlen und somit dem Gast einen ansprechenden Service bieten.
Hier gilt: Können kann man lernen – das Gesicht wird einem geschenkt – lächeln muss man selbst.
Checkliste: Bausteine der Sympathie - so motivieren Sie!
- Machen Sie selbst ein freundliches Gesicht – Lächeln steckt an.
- Positive Worte benutzen, negative Formulierungen vermeiden.
- Achten Sie auf Ihre Stimme – die Stimme macht Stimmung.
- Hören Sie noch besser zu – Zuhören macht sympathisch.
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Bio in der Gastronomie – die Ökoküche der Zukunft |
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Bio bekommt eine neue Dimension:
Lebensmittel sollen nicht nur unbelastet sein, sondern auch nachhaltig erzeugt werden - aber das Ganze bitte zu einem fairen Preis.
In Privathaushalten sind Bioprodukte längst ein Thema – der Umsatz der Öko-Waren in Deutschland ist 2007 um rund 15 Prozent gestiegen.
Doch wie sieht es in der Gastronomie aus? Auch da sind bereits einige Fortschritte zu erkennen: In Städten, aber auch auf dem Lande dürfen Produkte auch einmal Bio sein.
Die gestiegene Nachfrage bestätigt auch eine aktuelle Umfrage des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung: 74 Prozent der Deutschen wünschen sich Bio-Kost in der gehobenen Gastronomie.
Doch aller Anfang ist schwer!
Währen die CMA seit Jahren an verschiedenen Bundesprogrammen arbeitet, um die Gastronomie und die Gemeinschaftsverpflegung für die Ware mit dem positiven Image zu begeistern, lässt sich die Individualgastronomie bislang noch kaum gewinnen.
Der Ökologische Großküchen Service (ÖGS) hat nachgeforscht, wie viele und welche Art von Gastronomie-Betrieben Bio tatsächlich ausloben:
Zwei Drittel sind der Gemeinschaftsverpflegung zuzurechnen – ein Drittel entfällt auf klassische Gastronomie und Hotels. Kantinen und Mensen tun sich anscheinend mit Bio-Bürokratie und Einkauf wesentlich leichter.
Doch eines steht fest: Die Auswahl an Öko-Rohstoffen, Convenience- und TK-Produkten auch für mittelständische und kleine Gastronomie ist so groß wie nie.
Handelsriesen wie Metro, Service-Bund und Edeka bauen ihre Öko-Sortimente aus, so dass vieles aus einer Hand gekauft werden kann. Auch das Gastgewerbe stellt sich die Frage, wie es von der wachsenden Lust auf Bio profitieren kann.
Und last but not least beschäftigt sich nun auch verstärkt die Hotellerie mit der Ökoküche der Zukunft. |
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