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Ihre aktuelle Ausgabe vom 25.2.2008 |
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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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„rasanter Wandel erzwingt Innovationen“ – so lautet eine Kernaussage des diesjährigen Deutschen Hotelkongresses, der sich auch mit dem Thema: „Demografische Veränderungen“ auseinandersetzte. Denn eines steht fest: Im Jahr 2050 wird der typische Deutsche in der Midlife-Crisis stecken, ein Drittel der Bevölkerung wird älter als 60 Jahre sein. Was das für Konsequenzen für einzelne Städte und Regionen haben kann, liegt dank einer Untersuchung der Bertelsmannstiftung (www.wegweiserdemographie.de) bereits vor. Ein Beispiel von vielen: Im Jahr 2020 werden mehr als 50 Prozent der Einwohner in Düsseldorf über 60 Jahre alt sein.
Kein Wunder, dass sich jetzt bereits alle Branchen mit dem Thema beschäftigen. Manche sprechen in diesem Zusammenhang sogar von einer der größten Herausforderung für die deutsche Hotellerie. Doch nicht nur die Gäste werden älter, sondern auch das Personal! Und weil berufserfahrene Mitarbeiter ein Gewinn in jedem Team sind und mit Ihnen Lohnkosten auf die Hälfte reduziert werden können, werden sie für Arbeitgeber immer interessanter. Schließlich ist „jung und dynamisch“ nicht gleich ein Garant für erfolgreiches Arbeiten. Ob jung oder alt – eines sollten alle verinnerlicht haben: „Erfolg in der Hotellerie und Gastronomie erzielt man mit Herz, Mut und Verstand“.
Ganz unabhängig vom Alter bietet die Hotelmanagement-Akademie (HMA) in Koblenz (www.hma-koblenz.de) wieder interessante Seminare in diesem Frühjahr an. Eines scheint besonders ansprechend zu sein: das Tagesseminar „Small Talk for Networking“ am 12. März 2008. Sein Netzwerk vergrößern, Kontakte mit Kollegen und Fachleute erweitern und Chancen nutzen – das alles sollen die Teilnehmer optimieren und ihre persönlichen Potenziale erkennen lernen. Schließlich kann das eigene Netzwerk nie groß genug sein! |
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Ihre

Tanja Wirtz Redakteurin von Hotelleitung aktuell |
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| Das sind Ihre Themen: |
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| Personal |
| * Sparen mit Mitarbeitern über 50 – Checkliste für Einstellung |
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| Marketing |
| * Demografischer Wandel – Veränderung als Chance nutzen |
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Sparen mit Mitarbeitern über 50 – Checkliste für Einstellung |
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Nicht immer muss ein Mitarbeiter jung und dynamisch sein! Oftmals ist gerade berufserfahrenes Personal ein größerer Gewinn in jedem Team. Die Gründe für einen „50+-Mitarbeiter“ sind vielschichtig: Schließlich sind es gerade die „alten Hasen“, die mehr Erfahrung und Können mitbringen, ein bereits klares Urteilsvermögen besitzen, Kommunikation und Konflikt fähig sind und besonders ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein aufweisen.
Auch der Staat sieht Handlungsbedarf und bietet seit dem vergangenem Jahr neue Förderprogramme, die auch von Hoteliers unter bestimmten Voraussetzungen genutzt werden können. Der erste Schritt ist die Meldung des Stellenangebots bei der Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de). Wichtig ist, dass Sie angeben, gezielt einen Mitarbeiter einstellen zu wollen, der älter als 50 Jahre alt ist und dafür Fördermittel erhalten möchten. Grundsätzlich sind Bewerber mit so genannten „Vermittlungshemmnissen“ förderungsfähig. Solche sind neben dem Alter ein erhöhter Einarbeitungsaufwand oder eine Arbeitslosigkeit, die länger als sechs Monate andauerte.
Haben Sie bereits einen arbeitslosen Bewerber im Auge, für den Sie die Förderung erhalten möchten? Dann heißt es jedoch erst einmal abwarten, bis die Agentur für Arbeit Ihnen die notwendigen Bewilligungsbescheid zugestellt hat.
Wie hoch letztlich die Förderhöhe sein wird, hängt von dem Aufwand an, den Sie aufbringen müssen, um den älteren Mitarbeiter einzugliedern. Für ältere Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, liegt die Förderung bei 30 bis 50 Prozent des tariflichen Arbeitsentgeltes und einer Dauer von 12 bis 36 Monaten.
Checkliste: Wann erhalten Sie Fördermittel für „50+-Mitarbeiter“?:- Der Bewerber ist mindestens 49 Jahre alt.
- Der Bewerber war mindestens sechs Monate arbeitslos oder
- er hat an einer Weiterbildungsmaßnahme oder öffentlich geförderten Beschäftigung teilgenommen.
- Das Arbeitsverhältnis mit dem Mitarbeiter wird unbefristet geschlossen.
- Der Mitarbeiter wird tatsächlich so eingesetzt, wie im Auftrag angegeben.
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Demografischer Wandel – Veränderung als Chance nutzen |
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Der demografische Wandel in Europa ist nicht mehr aufzuhalten: Geburten nehmen ab, die Lebenserwartung steigt! Das ist zunächst einmal keine schlechte Nachricht für Hotellerie und Gastronomie, denn an der Anzahl der Gäste wird sich nichts ändern. Vielmehr steht ein Wandel der Konstellation aufgrund der demografischen Veränderungen an.
Das heißt im Klartext: Patchwork- und Rainbow-Familien (aus mehreren Ex-Familien zusammengewürfelte Lebensgemeinschaften) gehören künftig zum gewohnten Bild und definieren so das Zusammenleben auf eine neue Weise. Außerdem bestimmt nicht mehr die Linearität den Prozess des Älterwerdens. Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen treffen sich gemäß ihren Bedürfnissen und nicht ihrer Alterszugehörigkeit. Noch befinden wir uns in einer Art „Zwischen-Zeit“, in der noch eine extreme Altersdiskriminierung und Altersarbeitslosigkeit existiert. Doch bereits in naher Zukunft werden neue Lebenskonzepte das gefühlte Alter und nicht das gezählte in den Vordergrund stellen, wissen Experten zu berichten.
Die jetzige Situation, die sich im Geburtenrückgang und in den gemeinsamen Interessen der unterschiedlichen Altersgruppen widerspiegelt, macht deutlich, dass Anpassungskonzepte entwickelt werden müssen, die uns befähigen, mit einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung zu leben. Um hier zukunftsorientiert zu handeln, sollten die Zielgruppen speziell angesprochen werden:- Packages/ Angebote für ältere Reisende auflegen.
- Geräte auf dem Hotelzimmer an mangelnde Sehkraft anpassen (beispielsweise größere Tasten bei Fernbedienung).
- Sicherheit im Betreib erhöhen (Beleuchtung, Geländer).
- Mehr Unterhaltung/ Kommunikation.
- Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter erhöhen.
- Packages für eng definierte Zielgruppen auflegen (Alt und Jung, ausländische Gäste, Singles und Senioren, Senioren und Enkel usw.).
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