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Hotelleitung
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Ihre aktuelle Ausgabe vom 23.06.2008
Liebe Leserin, lieber Leser,
es ist schon erschreckend zu beobachten, wie Jugendliche auf so genannten Flatrate - Partys sich zur Bewusstlosigkeit trinken.

Schließlich muss es sich ja lohnen, wenn für ein Schnäppchenpreis so viel wie möglich getrunken werden kann. Eine Entwicklung, die Handlungsbedarf erweckt!

Bevor sich die Bundesregierung jedoch mit diesem Thema in der notwendigen Intensität beschäftigt, plant sie erst einmal Warnhinweise auf Wein- und Bierflaschen. So möchte sie auf die Gefahren des Alkohols für schwangere Frauen aufmerksam machen. Scheint vernünftig und doch fragt man sich:

Und wie werden die Jugendlichen gewarnt und geschützt?

Zumindest beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe des Nationalen Drogen- und Suchtrates mit dem Thema, die Altersgrenze für den Genuss von Wein und Bier auf 18 Jahre anzuheben, höhere Alkoholsteuern einzuführen und den Verkauf von Alkohol an Tankstellen zu verbieten.

Das klingt alles viel versprechend und lässt hoffen, dass die Vorschläge in der Bundesregierung Anklang finden.
 
Ihre





Tanja Wirtz
Redakteurin von Hotelleitung aktuell
Das sind Ihre Themen:
Marketing
* Kartensystem im Vormarsch: für jedes Hotel eine sinnvolle Anschaffung?
Einkauf
* Richtig kalkuliert ist halb gewonnen!
Marketing
Kartensystem im Vormarsch: für jedes Hotel eine sinnvolle Anschaffung?
Ein neuer Trend in der Hotellerie ist zu beobachten: Die Transponderkarten!

Sie schließen oder öffnen Hotelzimmer ohne Berührung, helfen Energie zu sparen und sind weniger fehleranfällig als andere Lösungen. Doch weil jedes Hotel anders ist, lässt sich pauschal nicht beantworten, für wen und in welchen Situationen sich der Aufwand der Nachrüstung mit einem Kartensystem lohnt.

Der Nutzen der modernen Anlagen liegt laut Herstellern in der Kostenoptimierung bei Schlüsselverlust und in der zentralen Verwaltung.
Sicherheit, Komfort und organisatorische Entlastung sind willkommene Nebeneffekte.

Wer sich für eine Anschaffung eines neuen Systems entschieden hat, sollte verschiedene Trends beobachten (Tipp: Die Merkmale wichtiger Schließanlagensysteme finden Sie auf der Internetseite www.gastronomie-mag.de) und sich folgende Fragen beantworten.


Checkliste: Lohnt sich eine Umstellung Ihres Schließsystems?
  • Wird der Sicherheitsanspruch der Gäste besser erfüllt als bisher und die Zugangskontrolle vereinfacht?
  • Soll eine Offline, ein Online- oder ein kombiniertes System installiert werden? Rechtfertigen Einsparungen im Energiebereich eine Online-Verkabelung?
  • Ist das Produkt leicht bedienbar?
  • Sind die technischen Voraussetzungen vorhanden?
  • Können vorhandene mechanische Einstecklöcher beibehalten werden?
  • Welche Zusatzfunktionen sind sinnvoll und werden unterstützt?
  • Erfüllt die Verwaltungssoftware die geforderten Ansprüche oder ist eine Schnittstelle zu einer Hotel-Verwaltungssoftware vorhanden, die dies übernimmt?
  • Lässt sich das System für alle Zutrittssituationen einsetzen – ist es erweiterbar und upgradefähig?
  • Sind Montage, Inbetriebnahme, Schulung und Wartung sichergestellt?
  • Welche Folgekosten sind zu erwarten?
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Einkauf
Richtig kalkuliert ist halb gewonnen!
Für viele Küchenchefs ist Kalkulation nicht gerade das Lieblingsthema – gibt es doch genügend Ausreden, die eine Auseinandersetzung  unmöglich machen:

Die Einkaufspreise sind stark schwankend, die Speisekarte wechselt häufig oder auch die Zutaten der Gerichte wechseln ständig – wer kann da schon ein vernünftige Kalkulation auf die Beine stellen?

Dass dies durchaus möglich ist, soll anhand Tipps und Anregungen erläutert werden:
Zunächst einmal die entscheidende Frage: Wie viel Ware verbrauche ich wirklich für ein Gericht?

Hier muss berücksichtigt werden, dass der Wareneinsatz in der Regel um ein Drittel schrumpft. Bei Frischware wie Gemüse oder Kartoffeln entsteht ein Putzverlust von etwa 25 Prozent.

Auch der Verderb sollte in der Kalkulation integriert sein – denn auch bei guter Küchenführung kann eine welk gewordene Kiste Salat oder ein nicht mehr frischer Fisch nicht vermieden werden.
Grundsätzlich setzt man bei einem 220 Prozent Warenrohaufschlag an.

Neben den ganzen Faktoren des Wareneinsatzes, ist auch die Arbeitsintensität des Gerichtes zu berücksichtigen. Klammert man diese aus, kann es zu erheblichen Schieflagen bei der Rentabilität führen. Schließlich sollten Sie den Soll-Verbrauch gemäß Ihrer Kalkulation und der Verkaufsstatistik mit dem Ist-Verbrauch gemäß Einkauf und Inventur vergleichen.

Buchtipp: „Küchenkalkulation - vom Wareneinsatz bis zur Preisgestaltung“ von Prof.Dr. Richter/ Richter, ISBN 978-3-87515-021-6, 29 Euro.
 
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Redaktion:
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E-Mail: hotelleitung@vnr.de
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