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Ihre aktuelle Ausgabe vom 02.06.2008 |
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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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in den USA, Frankreich oder Italien längst schon Usus, hält die Gewohnheit „Zahlung per Karte“ nun auch in Deutschland Einzug:
Der Anteil der Kartenzahlungen im Handel stieg in 2007 gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 35 Prozent. Der Einzelhandelsverband ist sich sicher, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
Auch das Gastgewerbe sollte sich schon einmal mit dieser Entwicklung auseinandersetzen und nach einer Lösung suchen, wie den hohen Gebühren – die an Kartenunternehmen zu zahlen sind – entgegengewirkt werden kann.
Die Grundstimmung im deutschen Gastgewerbe ist derzeit gar nicht mal schlecht:
Laut einer Umfrage des internationalen Marktforschungsunternehmen Marktplatz/Hotel im Auftrag der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung gehen 40,9 Prozent der befragten Hoteliers und Gastronomen trotz des einschlagenden Rauchverbots von steigenden Umsätzen aus.
Es gibt natürlich auch eine Reihe von Pessimisten: Nicht weniger als 15,3 Prozent befürchten sinkende Umsätze.
Mein Tipp: Lassen Sie sich nicht von rasant gestiegenen Preisen für Lebensmittel und Energie die Laune verderben und versuchen Sie, den Zukunftsprognosen immer ein Schritt voraus zu sein. |
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Ihre

Tanja Wirtz Redakteurin von Hotelleitung aktuell |
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| Das sind Ihre Themen: |
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| Betriebswirtschaft |
| * Überzeugen Sie den Banker mit Argumenten und Ihrem souveränen Auftritt! |
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| Behoerden |
| * Schwarzarbeit – nein Danke! |
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Überzeugen Sie den Banker mit Argumenten und Ihrem souveränen Auftritt! |
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So manch einer kann ein Lied davon singen:
Eine Modernisierung des Hotels ist dringend erforderlich und ein Gespräch mit der Bank unausweichlich. Doch wenn keine zusätzlichen Sicherheiten mehr zur Verfügung stehen, ist es nicht einfach, den Banker von einer erneuten Investition zu überzeugen.
Und Banker haben gegenüber Gastronomen oft so einige Vorbehalte:
Meist erwarten sie starke Umsatzschwankungen, die sie sich nicht erklären können. Zudem sehen sie in diesem Gewerbe ein hohes Sicherheitsrisiko, auf das sie sich nur ungern einlassen wollen. In ihren Augen arbeiten Gastronomen oft unprofessionell – sie meinen, Basel II sei für Gastronomen zu anspruchsvoll, weil es aus einer professionellen Managementlehre entstanden ist.
Die Vorstellungen des Bankers sind klar: Er wartet darauf, welchen Vorschlag der Hotelier ihm unterbreitet – dabei verfolgt er sowohl politische, absicherungs- und profitorientierte Interessen.
Jetzt heißt es, die richtigen Argumente zu finden und mit seinem souveränen Auftritt zu überzeugen.
Wenn im Vorfeld klar ist, wo die Bank steht, was sie fordert und welche Vorschläge sie machen könnte, ist die Möglichkeit groß, das Gespräch aktiv in die gewünschte Richtung zu lenken.
Es lässt sich sogar eine Strategie mit dem Ziel planen, ein sachliches und lösungsorientiertes Gespräch zu führen.
An oberster Stelle der „don´ts“: Lassen Sie auf keinen Fall eine aufgeheizte Atmosphäre entstehen!
Checkliste: Tipps für den Bankbesuch!
- Nehmen Sie Ihren Steuerberater mit zum Gespräch!
- Rollenverteilung: Der Gastronom berichtet über das zu finanzierende Projekt und die Sachzwänge, die zur momentanen Situation geführt haben und der Steuerberater über die Zahlen, die den Weg aus dieser Situation untermauern.
- Skizzieren Sie mit Zahlen und Fakten einen plausiblen Lösungsvorschlag auf.
- Nennen Sie Möglichkeiten, wie durch Umbuchungen, Umschuldungen und eine Laufzeitverlängerung eines bestehenden Kredits Sicherheiten frei werden.
- Sprechen Sie immer in der Sprache des Bankers!
- Schlüpfen Sie gedanklich in die Rolle des Bankers, der seinen Spielraum genau kennt.
- Bleiben Sie ruhig, auch wenn der Banker provoziert und abfällig über das Vorhaben spricht – eine kleine Gesprächspause kann helfen.
- Steht am Ende des Gesprächs eine Absage oder ist der Banker noch unentschieden, lohnt es sich, einen zweiten Termin zu vereinbaren.
Für das nächste Gespräch gilt es, die gewünschten Fakten punktgenau zu liefern. |
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Schwarzarbeit – nein Danke! |
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Ein recht aktuelles Urteil (Az.: S 34 R 50/06) sollte einmal mehr bewusst machen:
Schwarzarbeit lohnt sich überhaupt nicht und kann sogar – ganz im Gegenteil – richtig teuer werden. Bevor wir bei diesem brisanten Thema ins Detail gehen, eine klare Ansage vorweg:
Bei Schwarzarbeit wird Vorsatz unterstellt – Verjährung erst nach 30 Jahren.
Viele gehen davon aus, dass keine Nachzahlungen mehr drohen, wenn die Rentenversicherung einen Zeitraum geprüft hat und dieser damit abgeschlossen ist.
Oder auch Sozialversicherungsbeiträge, die nach dem vierten Buch des Sozialgesetzbuches nach vier Jahren verjähren, lassen die Vermutung aufkommen, dass Schwarzarbeit auch in dieser Größenordnung einzuordnen ist.
Doch Dortmunder Richter stellen nun klar: bei Schwarzarbeit könne immer Vorsatz unterstellt werden - Verjährung also nicht nach vier, sondern erst nach 30 Jahren.
Bereits seit mehreren Jahren steht die Bekämpfung der Schattenwirtschaft vermehrt im Fokus von Politik und Behörden.
Mit deutlich erhöhten Strafen rücken derzeit 6.500 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) (mehr Infos unter: http://www.zoll.de) dem finsteren Geschäft zu Leibe.
Sie überprüfen nicht nur die Einhaltung von Steuerpflichten, sondern auch von sozialversicherungsrechtlichen Melde-, Beitrags- und Aufzeichnungspflichten, von Anzeigenpflichten nach der Gewerbeordnung und von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen bei ausländischen Mitarbeitern.
Auch ob Arbeitnehmer neben ihrer Berufstätigkeit zu Unrecht Sozialleistungen beziehen, wird kontrolliert.
Einmal mehr wird deutlich, dass Schwarzarbeit sich überhaupt nicht lohnt:
Denn außer saftigen Nachzahlungen an Finanzamt und Sozialversicherungsträger drohen Arbeitgebern und Arbeitnehmern je nach Verstoß Bußgelder bis zu einer Höhe von 500.000 Euro und sogar Freiheitsstrafen.
Für Gewerbetreibende kommt der Entzug der Gaststättenerlaubnis oder Gewerbeuntersagung in Betracht.
Und auch die Berufsgenossenschaft kann den Unternehmer, der schwarz arbeiten lässt, im Versicherungsfall in Regress nehmen. |
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Was tun mit schwierigen Mitarbeitern? Integrieren? Ignorieren? Oder feuern?
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