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Hotelleitung
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Ihre aktuelle Ausgabe vom 30.06.2008
Liebe Leserin, lieber Leser,
es ist die Zeit der Gegensätze:

Während die Hamburger den 30. Geburtstag ihres kleinsten Luxushotels mit gerade einmal elf Zimmern feiern, eröffnet in Las Vegas das wohl größte Hotel der Welt. Der grüne, massive Koloss mit seinen vier himmelhohen Türmen ist schwer zu übersehen – den Namen des Hotels „MGM Grand“ in Leuchtschrift  erkennt der Besucher schon von weitem.

Das Abtei in Harvestehude setzt da mehr auf Bescheidenheit: Die neun Zimmern und zwei Suiten sind im englischen Stil eingerichtet und zeichnen sich durch Liebe zum Detail aus. Bereits seit 1993 gehört das Haus zu Relais & Château!

Das „MGM Grand“ will dagegen alles miteinander vereinen, was man von der amerikanischen Partystadt erwartet: Spiel, Sex und Show! Davon kann der Gast im Abtei in Havesthude jedoch nur träumen – dafür steht hier sein kulinarisches Wohl im Mittelpunkt, das von Sternekoch Jochen Kempf umsorgt wird.

So findet jeder Topf seinen Deckel - oder so ähnlich... .
 
Ihre





Tanja Wirtz
Redakteurin von Hotelleitung aktuell
Das sind Ihre Themen:
Betriebswirtschaft
* Frontcooking - für den anspruchsvollen Gast von heute!
Behörden
* Musik kann teuer werden – GEMA-Gebühren unter der Lupe!
Betriebswirtschaft
Frontcooking - für den anspruchsvollen Gast von heute!
Es ist ein Zeitalter angebrochen, in dem wir uns viel mehr mit der Umwelt, mit Bio-Produkten oder mit unserer Gesundheit beschäftigen. So ist es auch nahe liegend, dass wir auf frische Produkte achten und auch im Restaurant immer wissen wollen, was wir genau genau serviert bekommen.

Der Gast von heute will einfach selbst bestimmen, was er auf seinem Teller findet! Doch schnell kommt die Frage auf, ob sich eine Umstellung auf Frontcooking für den Gastronomen überhaupt lohnt? Sind die teuren Investitionen in Geräte und Einrichtungen  tragbar?

Diese Fragen können mit einem klaren Ja beantwortet werden:

Nicht nur die Nahrungsmittelindustrie hat sich mit einer Vielzahl von Convenienceartikeln an den Wünschen des Gastes orientiert, sondern auch die Gerätehersteller haben einiges zu bieten, um erfolgreiches Frontcooking zu unterstützen.

Und das ist dann gewährleistet, wenn sich Technik, Grundprodukt, Zubereitung und Präsentation im harmonischen Zusammenspiel befinden.


Checkliste: Vorteile von Frontcooking!
  • Die Fläche der Küche wird reduziert und der Personalbedarf gesenkt.
  • Der Wareneinsatz verringert sich und die Arbeitsprozesse werden optimiert.
  • Die Deckungsbeiträge erhöhen sich und die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter steigt.
  • Professionelles Frontcooking hat eine verkaufsfördernde Wirkung und dient als Publikumsmagnet.


Tipp: Die IHK Koblenz und das Gastronomische Bildungszentrum (GBZ) bietet in Zusammenarbeit mit der Front-Cooking Akademie den Lehrgang „Basisworkshop Front-Cooking“ vom 4.-6. November 2008 an.

Mehr Infos: Netzwerk Culinaria, c/o Hupfer Metallwerke GmbH & Co.KG, Telefon: 02541-805352 oder IHK Koblenz, Telefon 0261-3048932.
 
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Liebe Kollegen,
als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich manchmal vor wie ein Hürdenläufer!

Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team (das Sie sich in der Regel nicht selbst zusammengestellt haben) häufig auch noch Gegenwind!

Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
- Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, oder
-  die „Ja, aber“ - Sager zu ein bisschen mehr Macher-Mentalität und Eigeninitiative zu motivieren,
kriegen Sie von niemandem!

Und auf der anderen Seite: Wie können Sie Ihre Besten wirklich fördern und weiter auf einem hohen Leistungsniveau halten?

Hilfe und wirklich praktische Tipps für die Teamführung? Von wem sollen die kommen?

Ich möchte Ihnen heute den Vorschlag machen, die
größte Deutsche Online Bibliothek für Führungswissen
zu testen:

www.vorgesetzter.net
 
Behörden
Musik kann teuer werden – GEMA-Gebühren unter der Lupe!
Wer kennt sie nicht? GEMA-Gebühren sind jedem ein Begriff, der schon einmal eine öffentliche Veranstaltung durchgeführt hat.

Aber nicht nur: Auch Hoteliers müssen für Radios und Fernseher tief in die Tasche greifen – die Gebühren für die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA – www.gema.de) sind ein Muss.

Für das Gastgewerbe ist sie die bedeutendste Verwertungsgesellschaft für musikalische Werke. Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BMVG) schließt mit ihr Rahmenverträge und verhandelt die Höhe der Tarife.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA - www.dehoga.de) ist einer der größten Mitglieder im BMVG. Er einigte sich mit der GEMA darauf, dass die Preise für Hotels ab dem 1. Januar 2008 um 1,25 Prozent steigen.

Zusätzlich wird erstmals im Gastgewerbe für Hintergrundmusik auf Webseiten der Tarif VR-W1 (Web-Tarif) erhoben. Der Radiotarif bis 100 Quadratmeter erhöht sich von 146,90 auf 168,50 Euro und über 100 Quadratmeter von 168,50 auf 192,90 Euro. Die gute Nachricht: Unternehmer müssen künftig nur für einen Tarif GEMA-Gebühren zahlen.

So werden die Hörfunkwiedergaben  im Sanitärbereich und in Aufzügen bei Neuverträgen nicht separat lizenziert. Auch für abgetrennte Raucherräume muss kein neuer Vertrag geschlossen werden.

Doch auch wenn DEHOGA die Entwicklung auf dem „Gebührenmarkt“ positiv beurteilt, wehrt sich der Verband generell gegen eine ausufernde Gebührenbelastung und wünscht eine Reform des Urheberrechts.

Denn neben GEMA fordern auch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL – www.gvl.de) oder Verwertungsgesellschaft WORT (VG Wort – www.vgwort.de) urheberrechtliche Entgelte für den gleichen technischen Vorgang.

So kann schnell ein „Wirrwarr der Gebühren“ entstehen!

Ein wesentlicher Fortschritt wäre die Gebührenhöhe an der tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzung des Hotels auszurichten -  DEHOGA arbeitet dran!
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BWL für Nicht-BWLer:

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Ein Unternehmensbereich der
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Vorstand: Helmut Graf
Handelsregisternummer: HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

Redaktion:
Anja Pieper
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Fax: 0228/ 35 63 22
E-Mail: hotelleitung@vnr.de
http://www.hotelleitung.org

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