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Ihre aktuelle Ausgabe vom 17.03.2008 |
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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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jedes Jahr aufs Neue entbrannt eine hitzige Debatte unter den Experten, wenn die Bewertungen der Restaurantführer veröffentlicht werden. Ob Michelin, Feinschmecker, Gault Millau oder Varta – alle verteilen ihre Punkte, Sterne oder Kochlöffel und werden vom Verbraucher gerne genutzt, um auch in fremden Städten nicht auf exzellenten Gaumenschmaus verzichten zu müssen.
Besonders hoch im Kurs bei den Usern ist nach wie vor der Michelin Guide, der sich speziell an Reisende mit dem PKW richtet. Und genau dieser wird nun heftig kritisiert vom früheren Sternekoch und Hotelier Wolf von Hornstein. Der Herausgeber der Hornstein-Liste, die seit 1981 die Bewertungen der verschiedenen Restaurant-Führer durch ein Quersummen-Modell zusammenführt, stellt sich die Frage, ob Michelin noch seinem anspruchsvollen Ruf in der Gastronomie gerecht wird. Die Frage sei begründet, betont der Freiherr, wenn man sich die willkürlichen Bewertungen betrachtet. Denn auch wenn neun Mal drei Sterne in Deutschland eine gute Bilanz sei, frage er sich, warum immer noch nicht zwei der besten Köche – Thomas Bühner und Stefan Steinheuer - in den Sternenhimmel aufgenommen worden seien.
Harald Wohlfahrt dagegen lässt das wohl alles kalt: Der Kochpapst aus dem Schwarzwald verteidigt seit Jahren anscheinend problemlos seine drei Sterne und konzentriert sich lieber auf wichtigere Dinge! Ab 2009 werden seine Leckereien aus dem Tonbachtal ins All geschickt, wenn die nächste Mission zur International Space Station (ISS) mit Beteiligung europäischer Astronauten startet. Auch wenn das Essen aus der Dose nicht gerade als Gourmetschmaus bekannt ist, kann sich doch noch einiges tun, wenn es heißt: Harald Wohlfahrt in der Dose!
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Ihre

Tanja Wirtz Redakteurin von Hotelleitung aktuell |
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| Das sind Ihre Themen: |
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| Personal |
| * Outsourcing der Mitarbeiterverpflegung – Vor- und Nachteile auf einen Blick! |
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| Betriebswirtschaft für die Hotellerie |
| * Revenue Management auf den Punkt gebracht! |
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Outsourcing der Mitarbeiterverpflegung – Vor- und Nachteile auf einen Blick! |
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Die Ausgliederung der Mitarbeiterverpflegung an einen externen Dienstleister ist für viele Unternehmen eine interessante Alternative zur herkömmlichen Bewirtschaftung. Viele Betriebe versprechen sich vor allem Einsparungen! Bevor jedoch eine Entscheidung fällt, sollte zunächst ein Blick auf die Vor- und Nachteile der Outsourcing-Variante geworfen werden. Ein Vorteil liegt durchaus darin, dass Unternehmen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, das in der Regel nicht mit der Verpflegung der Mitarbeiter zusammenhängt. Rechnungs- und Personalabteilungen erfahren Entlastung, da die anfallenden Aufgaben und Verantwortungsbereiche vom externen Dienstleister übernommen werden.
Günstigere Personalkosten sind durch die Anwendung des NGG-Tarifvertrages möglich, der innovativ, flexibel und betriebsnah ist (Das Tarifsystem der NGG umfasst mehr als 2.400 Tarifverträge und Zusatzabkommen, davon rund 1.500 Firmentarifverträge. Im Ernährungs- und Gastgewerbe gibt es eine weitgehende Flexibilisierung der Arbeitszeiten, insbesondere durch Arbeitszeitkonten).
Ein weiterer Aspekt ist die Auswahl der Speisen: Der professionelle Dienstleister ist in der Regel gut darüber informiert, welches Verpflegungsangebot zurzeit im Trend liegt. Zudem werden Mitarbeiter regelmäßig in den verschiedensten Themengebieten geschult. (Hierzu zählen: Hygiene-Schulungen in Bezug auf HACCP-Richtlinien, Produkt- und Sortimentschulungen, Schulungen im Dienstleistungssektor sowie zu Marketing- und Verkaufsmaßnahmen).
Doch bei all den Vorteilen dürfen die Nachteile nicht außer Acht gelassen werden! Denn schließlich verliert der Auftragnehmer den direkten Einfluss auf die Gegebenheiten der Verpflegung und der gastronomischen Versorgung. Absprachen müssen schriftlich fixiert werden, da sonst keine Verpflichtung besteht. Die Motivation der Mitarbeiter sinkt, wenn die Verpflegung in einer unzureichenden Leistung erbracht wird.
Fazit: Entscheidet sich ein Unternehmen für einen externen Dienstleister, sollte eine ganzheitliche Bestandsanalyse durchgeführt, eine objektive Wirtschaftsvorausschaurechnung erstellt und eine qualifizierte Ausschreibung durchgeführt werden. Erst wenn die Ergebnisse ausgewertet und eine Gegenüberstellung der internen betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten erfolgte, kann eine klare Entscheidung getroffen werden. |
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Revenue Management auf den Punkt gebracht! |
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Was verstehen Sie unter Revenue Management? Eigentlich ganz einfach: Revenue Management bedeutet Steuerung von Umsatz und Ertrag. Den Ertrag eingehender Reservierungsanfragen zu erhöhen und Zimmer optimaler - sprich mit höheren Gewinnen - zu verkaufen. Das sollte das Ziel sein! Und eines steht fest: Der Einsatz von Revenue Strategien und Taktiken lohnt sich! Nehmen wir einmal an, dass der Umsatz pro Tag nur um 100 € steigt, würde dieses im Jahr eine Summe von 35.600 Euro ausmachen. Leider verhindern einfache Fehler - wie falsche Strategien oder fehlendes Networking - den erhofften Erfolg. Hat man die Logik erkannt, wie Revenue Management funktioniert, kann man mit einem gewissen Zeitaufwand für jedes Hotel Verkaufsstrategien ausarbeiten, Preise festlegen, konditionieren und sein Personal entsprechend trainieren.
Checkliste: Richtige Strategie und notwendiges Networking!- Ratenstrategien festlegen: Um am Ende den optimalen Preis zu erzielen, sollte man immer mit günstigen Preisen anfangen und je nach Belegung und Nachfrage die Preise steigern.
- Die eigentliche Aufgabe des Revenue Manager besteht in der strategischen Ausrichtung des Hotels und der Analyse des Datenmaterials.
- Revenue Management Systeme müssen immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden.
- Um den Überblick zu behalten, sollten Revenue Manager übersichtliche Listen erstellen und im Einzelnen analysieren.
- Wichtig für jeden Revenue Manager ist das notwendige Networking. Zur Trendanalyse ist das Gespräch mit den Kollegen und Mitbewerbern von enormer Bedeutung.
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