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Ihre aktuelle Ausgabe vom 12.05.2008 |
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Liebe Leserin, lieber Leser, |
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Kürzlich las ich eine treffende Erkenntnis: „Bildung ist das was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben.“
Vielleicht wird das auch der Fall sein nach einem wissenschaftlichen fundierten Studium an einer anerkannten Hochschule für Tourismus. Doch eines steht fest: Eine Fachausbildung ist die beste Basis für einen Arbeitsplatz in der Tourismusbranche.
Das weiß auch der Hotelverband Deutschland und unterstreicht mit Blick auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel die Bedeutung des Themas Aus- und Weiterbildung.
So ist es nicht verwunderlich, dass die erste vollständige Übersicht aller hotellerie- und tourismusspezifischen Studiengänge an deutschsprachigen Hochschulen vom Hotelverband vorgelegt wurde.
Das Verzeichnis stellt über 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an mehr als 30 Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol vor. Interessierte können sich über Studieninhalte, Studienzahlen oder anfallende Studiengebühren informieren.
Längst war solch ein Führer fällig, der eine Informationslücke schließt und ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Studieninteressierte wie Unternehmer darstellt (mehr Infos unter www.iha-service.de).
Weiterbilden schadet nie: Die Hotelmanagement Akademie in Koblenz bietet wieder attraktive Seminare an. „Wirtschaftliche Dienstplangestaltung im F&B – Bereich durch EDV“ ist ein Thema, das am 2. Juni 2008 im Rahmen einer Weiterbildung angeboten wird (mehr Infos unter www.hma-koblenz.de).
Eine außergewöhnliche Meldung zum Schluss: Die Unibibliothek in Frankfurt erhielt 50.000 historische Kochbücher von der Frankfurter Tafelkultur-Stiftung.
Auch hier steht wieder Bildung im Vordergrund: Die Geschichte des Kochens ist heute sogar Gegenstand ernsthafter Forschung! |
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Ihre

Tanja Wirtz Redakteurin von Hotelleitung aktuell |
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| Das sind Ihre Themen: |
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| BWL |
| * Convenience-Produkte – ein notwendiges Übel? |
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| Einkauf |
| * Bodenreinigung in Hotels – Ergonomie wird immer wichtiger! |
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Convenience-Produkte – ein notwendiges Übel? |
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Bevor wir uns dem Thema „Convenience-Produkte“ annehmen, sollten vorab die Begrifflichkeiten geklärt werden.
Was versteht man eigentlich unter „Convenience“? Übersetzt heißt es: Bequemlichkeit und passt somit perfekt in den Kontext „Fertigprodukte“.
Diese werden immer häufiger in Großküchen eingesetzt und beeinflussen so Arbeitsabläufe und Speisenangebot.
Die Frage, ob überhaupt geschnittene und geputzte, fertig zubereitete oder tiefgekühlte Lebensmittel eingesetzt werden sollten, wird heute nicht mehr gestellt. Vielmehr geht es darum, welches Verpflegungskonzept sich für welchen Zweck eignet.
Heutzutage gibt es keine Großküche mehr, die nicht einen Teil der Arbeiten auslagert. Meist ist es die Vorbereitung der Rohwaren!
Die am häufigsten eingesetzte Art von Convenience sind tiefgekühlte Produkte.
Grundsätzlich kann festgehalten werden: Je höher der Conveniencegrad der eingekauften Lebensmittel, desto geringer ist die Fertigungstiefe in der jeweiligen Küche.
Die Konsequenzen sind schnell erkennbar: Erhöht sich die Verwendung von Convenience-Produkten, verwandelt sich die Zubereitungsküche - über die Mischküche - immer mehr zu einer Verteilerküche.
Der Raumbedarf und die handwerklichen Fähigkeiten des Küchenpersonals sinken, da sie diese immer weniger einsetzen müssen. Besonders Betriebe, die ausbilden haben hier Einbußungen zu verzeichnen.
Dafür ermöglicht der Einsatz von vorbereiteten Lebensmitteln eine konstante Qualität und genaue Kostenkalkulationen in der Küche.
Und auch die Reduzierung der Müllmenge und die vereinfachten Nährwertberechnungen aufgrund der Standardisierung der vorbereiteten Lebensmittel tragen zu einer Vereinfachung der Arbeitsabläufe bei.
Doch bei allem Dafürhalten bleibt eines leider auf der Strecke: kreatives Kochen – denn standardisierte Rezepturen erschweren regionale, saisonale oder individuelle Abwandlungen von Gerichten ungemein.
So halten sich Vor- und Nachteile die Waage - letztlich muss der Koch oder Betriebsleiter die Ziele seines Betriebes definieren und Prioritäten festlegen (mehr Infos im aid-Heft „Convenience-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung“, Bestell-Nr.3918, www.aid-medienshop.de).
Checkliste: Sinnvolle Convenience!
- Wie lautet Ihre spezielle Produktionsphilosophie: Nicht nur frisch, sondern auch hausgemacht?
- Welche Erwartungen haben die Gäste an das Verpflegungskonzept?
- Welche Qualität erwarten die Gäste?
- Lässt sich die Preisvorstellung der Gäste mit einer Frisch- oder Mischküche realisieren?
- Welche Verpflegung ist im näheren Umkreis für die Zielgruppe zu finden?
- Welche Kriterien werden an die Rohwaren gestellt?
- Welche Räumlichkeiten stehen zur Verfügung?
- Wie hoch darf der Fachkräfteanteil (Ausbildungsbetrieb?) sein?
- Mit welchen finanziellen Mitteln kann für den laufenden Betrieb gerechnet werden?
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Speziell für Hoteliers:
Der Beginn eines neuen Jahres bietet immer eine gute Gelegenheit, Neuerungen und Änderungen in Betrieben vorzunehmen, die uns Arbeitserleichterungen, Kosteneinsparungen und Planungssicherheit gewährleisten sollen. Das leidige Schlagwort Energiekosten ist sicherlich ein Thema, das uns auch in diesem Jahr wieder permanent Zündstoff liefern wird. Wie Sie durch die Einführung eines Kontrollsystems Ihre Energiekosten besser in den Griff bekommen können, verraten wir Ihnen in „Hotelleitung in der Praxis – Der Managementbrief für erfolgreiche Hoteliers“
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Bodenreinigung in Hotels – Ergonomie wird immer wichtiger! |
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Wer im Begriff ist, sich neue Geräte für die Bodenreinigung anzuschaffen, sollte sich über die angebotenen Produkte genau informieren.
Denn sie sind es, die textile Bodenbeläge optimal pflegen, so dass Werte erhalten werden.
Durch rotierende Bürsten wird beispielsweise der Flor aufgestellt und der Laufstraßenbildung vorgebeugt. Dasselbe gilt für glatte Flächen, etwa Fliesen oder Parkett.
Ganz hoch im Kurs ist zurzeit bei Sebo Stein & Co (www.sebo.de) der Ultra-High-Speed Saugbohner Sebo Dart 3, der gleichzeitig saugt und poliert.
Durch die hohe Rotation werden Glanzeffekte erzeugt – ein Dreh-Kipp-Gelenk sorgt dafür, dass er auf stark überstellten Flächen eingesetzt werden kann.
Ein weiteres Multitalent scheint der Tiger 260 von Vorwerk (www.vorwerk-kobold.de) mit Elektrobürste zu sein. Mit Hilfe einer Automatikfunktion stellen sich Saugleistung und Schiebekraft automatisch auf den zu reinigenden Bodenbelag ein.
Sogar das Reinigen von Matratzen gehören zu seinen Fähigkeiten – er ist TÜV-geprüft und mit dem Siegel „Für Allergiker geeignet“ ausgezeichnet.
Zur täglichen Reinigung bietet sich auch der Staubsauger ST 7 der Serie Columbus Reinigungsmaschinen (www.columbus-clean.com) an, der ein ermüdungsfreies und geräuscharmes Arbeiten verspricht.
Last but least ist der Trockensauger Saltix von Nilfisk-Alto (www.nilfisk-alto.com) erwähnenswert: Er wartet mit sauberer Filtration durch ein Dual-Filter-System auf, das den Schmutz im Filter hält.
Der große Aktionsradius des kleinen Saugers macht ihn zum wendigen Reinigungsutensil in Hotellerie und Gastronomie.
Dies ist nur eine kleine Auswahl des reichhaltigen Angebots im Sektor Bodenreinigung: Entscheiden müssen immer noch sie!
Informieren Sie sich umfassend beim Hersteller und lassen Sie sich alle Fragen detailliert beantworten. |
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Und zwar nicht nur bei Ihren Mitarbeitern. Sondern auch bei Ihrer Unternehmensleitung.
Das gilt vor allem dann, wenn Sie im Auftrag der Geschäftsführung Maßnahmen verkünden und auch durchsetzen müssen, die mit Sicherheit nicht die Zustimmung der Mitarbeiter finden.
Viele Vorgesetzte tun sich damit schwer, besonders wenn sie mit ihren Mitarbeitern einen jovialen Umgangston pflegen oder sich mit ihren Mitarbeitern duzen. Sie wissen nicht, wie sie eine unpopuläre Entscheidung (zum Beispiel eine Zweigstelle schließen), ihren Mitarbeitern am besten beibringen.
Eine weitere Herausforderung ist, die verbliebenen Mitarbeiter so zu motivieren, dass diese dennoch mit Elan und Begeisterung ihre Arbeit tun und alles daran setzen, ihre Ziele zu erreichen.
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