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Hotelleitung
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Ihre aktuelle Ausgabe vom 06.10.2008
Liebe Leserin, lieber Leser,
Freude bei vielen Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen!
Der Mindestlohn für das Gastgewerbe ist neu festgesetzt worden: 6,30 Euro müssen Gaststättenbesitzer künftig ihren Beschäftigten in der Stunde zahlen - 97 Cent mehr als bisher. So soll endlich die Lohndrückerei in der Gastronomie gestoppt werden.

Der neue Vertrag sieht vor, dass Vollzeitbeschäftigte ohne jegliche Qualifikation Anspruch auf ein Monatseinkommen von 1065 Euro haben, also 6,30 Euro in der Stunde. Nach einem Jahr Arbeit müssen sie als angelernte Hilfskräfte ein monatliches Mindesteinkommen von 1257 Euro erhalten, das heißt 7,43 Euro in der Stunde.

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände unterstützen selbstverständlich das Vorgehen - fand doch im Hotel- und Gaststättengewerbe in den vergangenen Jahren ein Unterbietungswettlauf auf Kosten der Beschäftigten statt.
 
Ihre





Tanja Wirtz
Redakteurin von Hotelleitung aktuell
Das sind Ihre Themen:
Behörden/Vorschriften/Haustechnik
* Immer schön cool bleiben – Kühlgeräte für Kenner!
Personal
* Generationswechsel leicht gemacht – ein Miteinander zwischen jung und alt!
Behörden/Vorschriften/Haustechnik
Immer schön cool bleiben – Kühlgeräte für Kenner!
Wer kann nicht auch ein Lied davon singen: Die Kühlung von Lebensmitteln und Speisen ist eine teure Angelegenheit!

Die Gründe sind vielfältig:
die hohen Anschaffungskosten, die notwendige Installation und der immer steigende Energieverbrauch.

Zu allem Übel werden nun noch die Geräte im Gesamten verkleinert: Die Benutzerfreundlichkeit leidet natürlich unter den elektronischen Kühlstellenreglern, die die mechanisch arbeitenden Thermostaten ersetzen sollen. Oft sind Anzeigen wie Kontrollleuchten und Alarmmeldungen auf dem Display nur noch sehr schwer lesbar.

Grundsätzlich gilt:
Gastronomen müssen den Nachweis der HACCP1 -Überwachung über Echtzeituhren in den Reglern oder der Erfassung über separate Computer garantieren. Ist die Küche nicht in ein Leitsystem eingebunden, empfiehlt sich für einzelne Geräte wie Schnellkühler oder Schockfroster der Einbau von Druckern – so wird kann der gesamte Abkühlungsverlauf unter Zeitangabe über einen Papierrollenausdruck aufgezeichnet werden.

Checkliste: So kühlen Sie Ihre Lebensmittel optimal!
  • Benutzen Sie möglichst kein Thermopapier, da dieses nach längerer Lagerung nicht mehr lesbar ist.
  • Zur Minimierung des Energieverbrauchs sollten die Möbel je nach Temperaturbereich und Einsatzzweck eine Mindestisolierstärke von 60 mm nicht überschreiten.
  • Benutzen Sie keinen Isolierschaum mit HFCKW, FCKW oder FKW!
  • Installieren Sie in Ihre Hochkühlschränke auswechselbare Monoblock-Systeme, die Nutzraum schaffen, leicht zu reinigen und zu warten sind.
  • Für eine bessere Übersicht empfiehlt sich ein Kühlgerät mit mehreren Glastüren.
  • Als Material für die Innen- und Außenverkleidung wird CNS 18 / 10 gefordert.
  • Die Luftfeuchtigkeit innerhalb der einzelnen Abteile sollte sich um 55 bzw. 85 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 50 Prozent Umgebungsfeucht regulieren lassen.
  • Doppelt angeordnetes Sicherheitsglas mit entsprechender Isolierschicht bietet wesentlich bessere Werte, so dass die installierten Kälteleistungen nicht erhöht werden müssen.

1Die Entwicklung des so genannten Hazard Analysis Critical Control Point-Konzeptes (HACCP-Konzept) kommt aus den USA. Die lebensmittelrechtlichen Aspekte, die sich mit HACCP beschäftigen, sind in einigen EG-Richtlinien niedergelegt:

H
azard = Gefährdung, Gefahr für die Gesundheit,
Analysis = Analyse, Untersuchung der Gefährdung,
C
ritical = kritisch, entscheidend für die Beherrschung,
C
ontrol = Lenkung, Überwachung der Bedingungen,
P
oint = Punktstelle im Verfahren.
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Personal
Generationswechsel leicht gemacht – ein Miteinander zwischen jung und alt!
Ein Generationswechsel steht vielen Hotels bald bevor:
Nach Angaben des Dehoga Bundesverbandes (www.dehoga.de) wird bis 2015 in vielen Betrieben alt durch jung ersetzt. Oft birgt jedoch eine Betriebsübergabe viele Konfliktpotenziale, so dass auch ein Scheitern des Wechsels die Folge sein kann.

Familie und Unternehmen sind natürlich in den meisten Fällen eng verbunden und die emotionale Ebene sowie langjährige Auseinandersetzungen spielen eine entscheidende Rolle. Respekt und Akzeptanz sind wichtige Anhaltspunkte im Prozess des Wandels!

Scheint die Situation sehr verfahren und eine unbelastete Kommunikation kaum möglich, empfiehlt es sich, einen Prozessexperte einzuschalten, der aus der Außenperspektive beurteilen kann, welches Verhalten zur Störung führt.

Grundsätzlich gilt:
Offene und respektvolle Kommunikationskultur, angemessene Einbeziehung aller Beteiligten und Würdigung von Lebenswerk und Lebensplanung verhelfen zu einem unkomplizierten Wechsel der Generationen in Hotel- und Gastronomiebetrieben.
 
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Seminar BWL für Nicht-BWLer:

So sprechen Sie dieselbe Sprache wie die Kaufleute …
und setzen sich besser durch

Sie möchten ein neues Projekt realisieren. Doch was tun Sie, wenn Einkäufer, Marketing und Vertriebler sich querstellen … weil sie nur die Kosten und nicht die Chancen sehen? In diesem Seminar lernen Sie, die Argumentation der Kaufleute besser zu verstehen. Sie können dadurch besser argumentieren, deren Einwände entkräften und Ihr Projekt besser „verkaufen“.

2-Tages-Intensiv-Workshop für maximal 15 Teilnehmer
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Ein Unternehmensbereich der
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Vorstand: Helmut Graf
Handelsregisternummer: HRB 8165
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 812639372

Redaktion:
Anja Pieper
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Fax: 0228/ 35 63 22
E-Mail: hotelleitung@vnr.de
http://www.hotelleitung.org

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