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Liebe Leserin, lieber Leser, Als Ausbilder hat man oft mit der Verunsicherung der Auszubildenden zu kämpfen, ebenso wie mit vorkommender Übermotivation. Damit Sie die Auszubildenden bestmöglich in Ihren Betrieb integrieren und einen funktionierenden Ablauf gewährleisten können, sollten Sie ein paar Tipps beachten, um auch deren Eignung innerhalb der Probezeit festzustellen. Dann wird aus dem Azubi womöglich ein zuverlässiger und verlässlicher Mitarbeiter. Anhand der Checkliste haben Sie des Weiteren die Möglichkeit einen Kurzcheck der Leistung der Azubis vorzunehmen. Viel Erfolg beim Ausbilden Ihre Anja Pieper Redakteurin von Hotelleitung aktuell Das sind Ihre Themen: Aller Anfang ist schwer: Der beste Weg zur erfolgreichen Einführung Ihrer Azubis in Ihren Betrieb Checkliste: So prüfen Sie die Eignung neuer Auszubildender in der Probezeit |
![]() Wenn neue Auszubildende in Ihrem Hotel beginnen, bedeutet dies viel Stress für Sie und Ihre Ausbilder. Denn die Auszubildenden kommen häufig direkt von der Schule und haben somit keinerlei Erfahrung aus dem praktischen Berufsleben. Sie sind daher gefordert, die Azubis in Ihren Betrieb einzuführen, sie mit den Anforderungen an ihre Berufe vertraut zu machen und innerhalb der Probezeit festzustellen, ob sie tatsächlich für die Ausbildung geeignet sind. 1. Betrieb und Mitarbeiter bekannt machen Im Gegensatz zu ausgelernten Fachkräften sollten Sie bei der betrieblichen Einführung von Auszubildenden wesentlich intensiver und einfühlsamer vorgehen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, den Auszubildenden alle Abteilungen Ihres Hotels genau zu zeigen und deren Aufgaben zu erklären. Wenn Sie den Azubis die anderen Mitarbeiter vorstellen, nennen Sie unbedingt auch deren Positionen. Ebenso ist es empfehlenswert, die Azubis im Rahmen eines Kurzprogramms (14 Tage) in den anderen Abteilungen arbeiten zu lassen, um damit Verständnis für die Arbeit der Kollegen zu gewinnen. 2. Einführungsmeeting Innerhalb der 1. Woche sollten Sie ein Einführungsmeeting mit den neuen Azubis durchführen. Die wesentlichen Inhalte dieses Meetings, bei dem auch Ihre Abteilungsleiter (Ausbilder) teilnehmen sollten, sind:
Regeln mitteilen – Vertrauen schaffen Gerade in den ersten Wochen ist es notwendig, dass die neuen Auszubildenden spüren, dass sie während der gesamten Ausbildungszeit an Pflichten gebunden sind, die sie einzuhalten haben. Versäumen Sie es jetzt, den Azubis zu vermitteln, welche Konsequenzen es hat, wenn sie sich nicht an die betrieblichen und vertraglichen Regeln halten, werden Sie es schwer haben, dies später nachzuholen. Bei all dem dürfen Sie aber auch nicht vergessen, den Azubis mitzuteilen, wer in Ihrem Betrieb die Vertrauenspersonen sind, an die sie sich bei Problemen wenden sollen. Im günstigsten Falle weisen Sie jedem Azubi eine eigene Vertrauensperson zu. 3. Ängste und Hemmungen nehmen In den ersten Wochen sind die meisten Auszubildenden aufgrund ihrer Unerfahrenheit und ihres Alters psychologisch stark unter Druck. Dieser Druck ist in der Regel mit Unsicherheit, Angst und Hemmungen verbunden. Um Ihre Auszubildenden nach 3 Monaten Probezeit möglichst klar beurteilen zu können, müssen Sie ihnen diesen Druck nehmen. Sie erreichen dies beispielsweise, indem Sie Unterweisungen mit viel Geduld und wenn notwenig mehrfach durchführen, die Azubis in einfache Arbeitsprozesse einbinden und sie zum Fragen animieren, wenn Sie merken, dass sie es nicht von selbst tun. Ebenso ist es wichtig, dass Sie anfangs auch kleine Erfolge loben und den Azubis vermitteln, dass sie jetzt Fehler machen dürfen, um daraus zu lernen. 4. Auf die Probe stellen Ist die Probezeit erst einmal abgelaufen, wird es unter Umständen schwer für Sie, Auszubildende wieder loszuwerden, die sich im Nachhinein hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Charakter als ungeeignet darstellen. Wenn Sie nach etwa 2 Monaten Zweifel haben, sollten Sie den Azubi auf die Probe stellen, indem Sie beispielsweise:
Auswertung: Wenn Sie Ihren Auszubildenden mehr als 10-mal mit „Ja“ beurteilt haben, ist er aus jetziger Sicht für die Ausbildung geeignet. Korrekturen an seinem Verhalten können Sie üblicher Weise jetzt noch vornehmen. Haben Sie ihn 5 bis 10-mal mit „Ja“ beurteilt, sollten Sie ein Gespräch mit ihm, ggf. auch mit seinen Eltern führen, um die entsprechenden Probleme zu erörtern. Weisen Sie darauf hin, dass die Ausbildung nur fortgesetzt werden kann, wenn der Auszubildende mehr Leistungsbereitschaft oder eine Änderung an seinem Verhalten zeigt. Wenn Sie ihn weniger als 5-mal mit „Ja“ beurteilt haben, sollten Sie ihm die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses nahe legen. Anzeige OSTER-TIPP 2009: Was Ihre Mitarbeiter wirklich motiviert Verhaltensforscher berichten über die verblüffende Wirkung von Postern im Cartoon-Stil: Sprechen Sie das Unterbewusstsein Ihrer Mitarbeiter an, um sie nachhaltig zu motivieren. Nutzen auch Sie jetzt die Kraft bildlicher Metaphern, um den Horizont Ihrer Mitarbeiter zu erweitern, die Einstellung Ihrer Mitarbeiter zu verändern und sie zu neuen Verhaltensweisen anzuregen. Nutzen Sie unser SPEZIELLES OSTER-ANGEBOT, um die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse auch in Ihrer Firma zu nutzen!
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