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Ihre aktuelle Ausgabe vom 20.04.2009



Liebe Leserin, lieber Leser,

Stress ist ein nicht zu unterschätzender Faktor im Beruf: Leistungsdefizite sind oft ein Resultat extremer Stresssituationen. Beachten Sie unsere Tipps zum Spannungsabbau und schaffen dadurch Voraussetzungen für bekanntes leistungsstarkes Arbeiten.

Anhand der Checkliste können Sie sehr leicht in Erfahrung bringen welche Mitarbeiter in welchem Maße unter zerstörendem Stress leiden und einem Teufelskreislauf entgegen wirken.

Ihre

Anja Pieper
Redakteurin von Hotelleitung aktuell


Das sind Ihre Themen:

Stress - Der häufigste Grund für Leistungsabfall
Checkliste: Daran merken Sie, ob Ihre Mitarbeiter unter zerstörendem Stress leiden



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Personal

Stress - Der häufigste Grund für Leistungsabfall

Wenn eigentlich leistungsstarke Mitarbeiter plötzlich die Lust an der Arbeit verlieren, unkonzentriert wirken und immer häufiger krankheitsbedingt ausfallen, kann dies eine ganz spezifische Ursache haben: Stress.

Gerade jetzt zum Jahresabschluss, wenn Sie und Ihre Mitarbeiter über Wochen einem permanenten Druck durch Veranstaltungen und Vorbereitungen für Weihnachten und Silvester ausgesetzt sind, ist die Gefahr groß, dass diese Belastung zu fortwährenden Stresssituationen führt. Wenn dadurch schließlich Konflikte auftreten, die Leistungsfähigkeit abnimmt und Fehlzeiten zunehmen, wird der Druck auf alle Beteiligten noch größer, denn das Geschäft muss so oder so bewältigt werden.


Um einen solchen Teufelskreislauf zu vermeiden, können Sie eine Strategie anwenden, die Ihren Mitarbeitern den Stress zwar nicht nimmt, ihn jedoch „anregend“ wirken lässt, denn Stress kann aufbauend wirken.

Stress wird von der Medizin und der Verhaltensforschung als Sammelbegriff für Anspannungssituationen und Anpassungszwänge definiert, bei denen ein Mensch körperlich, geistig und emotional unter Druck steht.

Dabei werden 2 Arten von Stress unterschieden:
  • Anregender Stress (Eustress):
Stress steht hier für ein biologisches Prinzip, das die Abwehren des Menschen gegen störende Einflüsse von außen organisiert. Das Gehirn setzt dabei Mechanismen in Gang, bei denen das innere Gleichgewicht stabil gehalten wird. Insoweit wirkt Eustress als Teil eines inneren Überlebensprogramms gesund, weil er den Menschen aktiviert und umweltstabil hält.
  • Zerstörender Stress (Distress):
Anders als beim Eustress kann der Körper hier die äußeren Einflüsse nicht in Einklang bringen, weil sich der Mensch beständig von kleinen und auch größeren Außenreizen unter Druck gesetzt fühlt. Das Überlebensprogramm ist überlastet und funktioniert nicht mehr.

Wir „stressen“ uns selbst!
Zerstörender Stress ist selten naturgegeben, sondern fast immer von anderen Menschen hervorgerufen. Dementsprechend können Sie gerade dann, wenn über Wochen hinweg Anspannungssituationen absehbar sind, Voraussetzungen schaffen, die es Ihren Mitarbeitern ermöglichen, unvermeidbaren Stress besser zu bewältigen. Wenden Sie hierbei diese Strategie an:

1. Gute arbeitsorganisatorische Voraussetzungen schaffen:
Prüfen Sie, ob Ihre Abteilungen ausreichend personell besetzt sind oder ob Sie durch Aushilfen oder Umbesetzungen einzelne Abteilungen besser ausstatten müssen. Ermöglichen Sie trotz vieler Arbeit auch freie Tage und regelmäßige Pausen.

2. Mitarbeiter auf Stresssituationen einstimmen:
Bereiten Sie Ihre Mitarbeiter durch ein Meeting auf die stressreichen Wochen vor. Verdeutlichen Sie, wie wichtig diese Zeit für den Betrieb ist, und vermitteln Sie erreichbare Zielvorgaben (hohes Maß an Gästezufriedenheit, Auslastung, Umsätze etc.). Beteiligen Sie die Mitarbeiter durch konkrete Aufgaben.

3. Anerkennung und Hilfestellung:
Gerade in stressreichen Zeiten sind die Anerkennung von guten Leistungen und Lob besonders wichtig. Dies steigert das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter und motiviert. Geben Sie gezielt Hilfestellung bei Problemen und greifen Sie direkt in entstehende Konflikte ein.

4. Inneres Gleichgewicht stabilisieren:
Nutzen Sie Phasen, in denen weniger Betrieb ist, um in Ruhe mit Ihren Mitarbeitern über betriebliche, aber auch über außerbetriebliche Dinge zu sprechen. Ein gemeinsames Zusammensitzen nach verrichteter Arbeit wirkt entspannend und stressabbauend – auch für Sie selbst!
 


Checkliste: Daran merken Sie, ob Ihre Mitarbeiter unter zerstörendem Stress leiden

Spätestens dann, wenn Sie mindestens 2 dieser Symptome regelmäßig feststellen, sollten Sie handeln.

  • Routinearbeiten werden plötzlich falsch oder ungenau ausgeführt.
  • Es werden mehr Kurzpausen eingelegt als sonst.
  • Mitarbeiter wirken bei der Arbeit permanent hektisch.
  • Anweisungen werden nur noch stillschweigend abgenickt.
  • Mitarbeiter reagieren untereinander gereizt und streiten häufiger.
  • Mitarbeiter klagen häufig über Müdigkeit und Abgespanntheit.


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Stress - Der häufigste Grund für Leistungsabfall

Wenn eigentlich leistungsstarke Mitarbeiter plötzlich die Lust an der Arbeit verlieren, unkonzentriert wirken und immer häufiger krankheitsbedingt ausfallen, kann dies eine ganz spezifische Ursache haben: Stress.

Gerade jetzt zum Jahresabschluss, wenn Sie und Ihre Mitarbeiter über Wochen einem permanenten Druck durch Veranstaltungen und Vorbereitungen für Weihnachten und Silvester ausgesetzt sind, ist die Gefahr groß, dass diese Belastung zu fortwährenden Stresssituationen führt. Wenn dadurch schließlich Konflikte auftreten, die Leistungsfähigkeit abnimmt und Fehlzeiten zunehmen, wird der Druck auf alle Beteiligten noch größer, denn das Geschäft muss so oder so bewältigt werden.


Um einen solchen Teufelskreislauf zu vermeiden, können Sie eine Strategie anwenden, die Ihren Mitarbeitern den Stress zwar nicht nimmt, ihn jedoch „anregend“ wirken lässt, denn Stress kann aufbauend wirken.

Stress wird von der Medizin und der Verhaltensforschung als Sammelbegriff für Anspannungssituationen und Anpassungszwänge definiert, bei denen ein Mensch körperlich, geistig und emotional unter Druck steht.

Dabei werden 2 Arten von Stress unterschieden:
  • Anregender Stress (Eustress):
Stress steht hier für ein biologisches Prinzip, das die Abwehren des Menschen gegen störende Einflüsse von außen organisiert. Das Gehirn setzt dabei Mechanismen in Gang, bei denen das innere Gleichgewicht stabil gehalten wird. Insoweit wirkt Eustress als Teil eines inneren Überlebensprogramms gesund, weil er den Menschen aktiviert und umweltstabil hält.
  • Zerstörender Stress (Distress):
Anders als beim Eustress kann der Körper hier die äußeren Einflüsse nicht in Einklang bringen, weil sich der Mensch beständig von kleinen und auch größeren Außenreizen unter Druck gesetzt fühlt. Das Überlebensprogramm ist überlastet und funktioniert nicht mehr.

Wir „stressen“ uns selbst!
Zerstörender Stress ist selten naturgegeben, sondern fast immer von anderen Menschen hervorgerufen. Dementsprechend können Sie gerade dann, wenn über Wochen hinweg Anspannungssituationen absehbar sind, Voraussetzungen schaffen, die es Ihren Mitarbeitern ermöglichen, unvermeidbaren Stress besser zu bewältigen. Wenden Sie hierbei diese Strategie an:

1. Gute arbeitsorganisatorische Voraussetzungen schaffen:
Prüfen Sie, ob Ihre Abteilungen ausreichend personell besetzt sind oder ob Sie durch Aushilfen oder Umbesetzungen einzelne Abteilungen besser ausstatten müssen. Ermöglichen Sie trotz vieler Arbeit auch freie Tage und regelmäßige Pausen.

2. Mitarbeiter auf Stresssituationen einstimmen:
Bereiten Sie Ihre Mitarbeiter durch ein Meeting auf die stressreichen Wochen vor. Verdeutlichen Sie, wie wichtig diese Zeit für den Betrieb ist, und vermitteln Sie erreichbare Zielvorgaben (hohes Maß an Gästezufriedenheit, Auslastung, Umsätze etc.). Beteiligen Sie die Mitarbeiter durch konkrete Aufgaben.

3. Anerkennung und Hilfestellung:
Gerade in stressreichen Zeiten sind die Anerkennung von guten Leistungen und Lob besonders wichtig. Dies steigert das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter und motiviert. Geben Sie gezielt Hilfestellung bei Problemen und greifen Sie direkt in entstehende Konflikte ein.

4. Inneres Gleichgewicht stabilisieren:
Nutzen Sie Phasen, in denen weniger Betrieb ist, um in Ruhe mit Ihren Mitarbeitern über betriebliche, aber auch über außerbetriebliche Dinge zu sprechen. Ein gemeinsames Zusammensitzen nach verrichteter Arbeit wirkt entspannend und stressabbauend – auch für Sie selbst!
 


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  • Es werden mehr Kurzpausen eingelegt als sonst.
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